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Der Verkäufer bleibt zu einem Viertel im Boot. Darum konnte das Geschäft als grunderwerbsteuersparender Share Deal abgewickelt werden. Erworben haben die Hanseaten das Neu Schöneberg getaufte Vorhaben von der Familie Reinhold Semer, den Eigentümern der Baumarktkette Hellweg.

Die Wohnungen mit 21.500 m2 Mietfläche entstehen auf einem ehemaligen Bahngelände an der Bautzener Straße an der Grenze zum Stadtteil Kreuzberg. Insgesamt sind es acht Gebäude sieben Wohngebäude und ein separates Kita Gebäude sowie die beiden Tiefgaragen. Baubeginn war im Juli 2017.

Mit dem Lebensmittelvollsortimenter Rewe und der Fitnesskette FitOne sind für die Gewerbefläche zwei Ankermieter gewonnen. Für den Supermarkt wird der bestehende Geländesprung zwischen Bahndamm und Bautzener Straße genutzt. „Der Lebensmittelmarkt und die geplanten Stellplätze werden so in das Gelände eingegraben, dass sie im Stadtbild nicht in Erscheinung treten, aber von der Bautzener Straße ebenerdigen Zugang haben“, erklärt Architekt Oliver Collignon. Lediglich durch eine 6 m breite Schaufensterfront soll der Supermarkt wahrnehmbar sein. Zu Baubeginn sprach Baumarktkönig Semer, der die 19.500 m2 große Bautzener Brache zwischen Yorckstraße und Großgörschenstraße 2010 von der CA Immo erwarb, von einem Investitionsvolumen in Höhe von 80 Mio. Euro. In Hamburg wird über Geld vornehm geschwiegen.

Das Quartier war jahrelang heftig umstritten. Semer, der auf der gegenüberliegenden Seite von Neu Schöneberg ohne nennenswerte Gegenwehr einen riesigen Baumarkt errichten konnte, stand Anwohnerinitiativen und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Berlin (Bund) gegenüber, die das Projekt zu verhindern versuchten. Sie argumentierten mit den hohen Lärmemissionen. Statt eines Wohnquartiers forderten sie den Erhalt von Biotopen, die im Laufe der Jahre auf den ungenutzten Teilen des Areals gewachsen waren. Der Widerstand spielte dem Bezirk bei der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans in die Hände. Auf diese Weise gelang es, Semer wenigstens 45 preisgebundene Mietwohnungen abzutrotzen, obgleich das Verfahren bereits lief, als der Berliner Senat 2014 das kooperative Baulandmodell beschlossen hat. Damit sind immerhin 45 der 296 Wohnungen mietpreisgebunden. Heute gilt bei derlei Vorhaben ein Wert von 30% mietgedeckelter Wohnungen.

Für das Eckhaus an der lauten Yorckstraße ist die gewerbliche Nutzung vorgesehen. Erst dahinter beginnt die Wohnbebauung, die keinen geschlossenen Block bildet, sondern im rechten Winkel zur Straße angeordnet ist. Auf diese Weise bleibt den Bewohnern der gegenüberliegenden Häuserblöcke zumindest teilweise der Weitblick erhalten. Die Kita schließt an einen kleinen Park an. Der neue Mehrheitseigentümer will das Quartier in seinen offenen Spezial AIF Hamburg Team Urbane WohnWerte einstellen. Es ist der dritte Ankauf für den Fonds, der damit 150 Mio. Euro schwer ist. Das Zielvolumen liegt bei 250 Mio.
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