parajump jacken So l das Gesch mit Schrottimmobilien

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„Sie w niemals eine Wohnung kaufen, die Sie nicht gesehen haben? Dann haben Sie nur noch nicht Ihren Meister gefunden, der das Kunstst in nur zwei Stunden schafft.“

Der Berliner Anlegerschutzanwalt Jochen Resch (59), zugleich Vorstandsvorsitzender der Verbraucherzentrale Brandenburg, schaut vom Rednerpult den Brillenrand hinweg in die Runde. Vor ihm im Saal der Schutzgemeinschaft f gesch Kapitalanleger (SgK, 100.000 Mitglieder) im Deutschen Gewerkschaftshaus in der Keithstra in Berlin Sch sitzen an diesem Samstagnachmittag 200 ungl Kapitalanleger, manche von ihnen sind hundert Kilometer weit angereist, um endlich zu verstehen, warum ausgerechnet sie Opfer von Schrott Immobilienverk geworden sind. F f Euro Eintritt (Spendenkasse SgK) h Resch ihnen den Spiegel vor. Resch wei wovon er spricht. Seit 23 Jahren kennt er die Immobilienszene wie aus dem EffEff.

„In diesem Moment wird wieder irgendein Angestellter oder Beamter besoffen gequatscht und zu einem jener Notare in Berlin gefahren, die eigenartigerweise immer 24 Stunden Bereitschaftsdienst haben. Und keinem der ist klar, dass er gleich eine Wohnung f 100.000 Euro kaufen wird. Und noch weniger ahnt das Opfer, dass die Wohnung in Wirklichkeit nur die H wert ist und deshalb als Anlage nur mit horrendem Verlust verkauft werden kann. Wenn man nicht verkauft, zahlt man ein Arbeitsleben lang 230.000 Euro f eine Anlage, die nur 50.000 Euro wert ist. Wer w so eine Anlage kaufen, wenn er das vorher wei W Sie heute noch Mal Ihre Wohnung kaufen?“

„Am liebsten w ich die Wohnung anz

Der Saal bebt vor Entr „Nein“, bilden die Zuh einen Chor. Eine Frau in der dritten Reihe sagt halblaut: „Wenn keine Mieter drin w w ich die Wohnung am liebsten anz Bringen w das nat nichts. Die Geb w ja nur den realen Wert erstatten, nicht die 35 Prozent, die die Verk f sich obendrauf geschlagen hatten.“

Resch erz zur Entspannung den Witz vom Anlageberater und dem Sch Der Berater: Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eines? Der Sch Ja. Der Anlageberater schaut in sein Laptop: Es sind 4.832. Sch Stimmt, nehmen Sie sich eines. Der Berater schnappt sich ein Tier, sperrt es in seinen Jeep. Der Sch Sie sind Anlageberater. Der Berater: Woher wissen Sie das? Der Sch Sie kommen, obwohl sie keiner gerufen hat. Sie erz was man eh schon wei Und Sie haben keine Ahnung. Und nun d Sie mir meinen Hund zur Der Saal lacht. Galgenhumor.

Dann wird es ernst. Resch z die Namen von Vertrieben auf. Einer f mit S an und hat 6.500 Schrottimmobilien verkauft. Immer mit dem Versprechen, dass die Verk sich um den Weiterverkauf k werden. Bis es so weit kommen k melden sie ihre Firmen ab und machen unter anderen Namen weiter. Manche haben in ihren Namen tolle Zus wie Royal oder Steuerfuchs. Die Verbraucherzentralen sch die Zahl der K von Schrottimmobilien in den letzten 20 Jahren in Deutschland auf 500.000, nach Reschs Meinung sind es doppelt so viel.

Resch: „Wer sich zur Wehr setzen will, muss wissen, was f Spiel der Gegner gespielt hat. Die meisten verstehen nicht, dass alles fast perfekt geplant war, fast, sonst w Sie ja nicht hier. Die K die Ihnen vorgehalten wurden,
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hie Freibetrag, Steuern Sparen, Altersvorsorge und Verm Und ein Verkauf in zehn Jahren mit einem doppelten oder dreifachen Gewinn. Merken Sie was? Sie haben in Gedanken schon angebissen, und es kommt nicht einmal das Wort Immobilie oder Wohnung vor!“

Resch stellt klar, dass er nichts gegen den Kauf einer Wohnung einzuwenden h selbst wenn der Preis unversch w „Es ist nicht verboten, schlechte Gesch zu machen. Wenn man denn die Chance h vorher zu wissen oder zu begreifen, was man da tut.“

Von seinen Mandanten kennt er die Szenarien. „Zuerst kam ein harmloser Anruf von einem Deutschen Institut f Wirtschaftsforschung, was in Wahrheit ein Call Center in Potsdam war. Man wollte wissen, ob man Steuern sparen will und ob man Arbeit hat, liegt der Verdienst unter oder oberhalb einer Grenze? Beim 2. Kontakt wurde man zu einem Termin eingeladen, bei dem man Steuern sparen k Zum Termin holte ein BMW, in einem meiner F auch ein Bentley, die k K ab und chauffierte sie in die Behrenstra Hagenstra zum Sachsendamm, in die Taubenstra oder zum Kurf Da sa dann der Meister in seinem B Einer hie mal Krause, dann wieder M Und als er unter M nichts mehr bei der Bank einreichen durfte, nannte er sich wieder Krause. Von den Krauses gibt es Dutzende. Der Meister sprach alles, nur nicht die Wohnung. Es gehe um Projekte der sozialen Wohnungswirtschaft.

Das Projekt stehe auf drei S Erstens Zuschuss vom Staat und Finanzamt, zweitens Miete und drittens Ihr Eigenkapital. 100 Euro, das w doch passen, oder? Nach 10 Jahren und einem Tag steigen Sie wieder aus, so das falsche Versprechen. Der Meister verlangte Unterschriften unter Blanko Selbstausk damit er f die Anlage t werden kann. Zum Beispiel bei der BaFin. In Wahrheit holte der Verk einen Zweitkredit heran, der als Eigenkapital deklariert wurde, falls das Einkommen f den Wohnungskauf zu klein w Das alles merkten die K nicht, weil sie Hobbies ausgefragt und zugetextet werden. Keine Frage blieb unbeantwortet.

Versuchte man auszusteigen, kam der Hinweis, dass dann 1.000 Euro f w Der Meister habe ja Arbeit investiert. Ein ganz skeptischer Kunde wurde ein zweites Mal eingeladen. Ihm wurde ein Aktenstapel gezeigt. Das seien die Ablehnungen, sagte man ihm. Dann lag eine einzelne Akte herum. Das sei seine Zusage. Als der Skeptiker den Gesetzestext zu den Versprechungen sehen wollte, wies der Meister seine Sekret an, danach zu suchen. Nach zwei Stunden gab der Skeptiker entnervt auf,
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wird schon alles stimmen.“