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Ich bin neu hier um Forum und hätte gleich mal als Einstieg eine echt peinliche Frage:

Ich habe in meinem Keller eine alte Ziegelmauer freigelegt, schön sauber gemacht und die Fugen ausgekratzt. Jetzt gehts an das Verfugen. Dazu habe ich auch schon alle Beiträge brav gelesen und weiß, dass ich das nur mit Kalkmörtel machen darf und vorher mit essigsaurer Tonerde absprühen soll. Ich habe auch selbst schon mit Kalkmörtel gearbeitet: Steinmauern im Garten gebaut und auch mitKalkputz verputzt innen und außen. Das Material ist also nicht das Problem. Aber eines schaff ich nicht (bitte jetzt nicht lachen): Wie krieg ich denn das Zeug in die Fugen rein????? Das wird nur ein furchtbares Geschmiere und geht ja auch gar nicht rein in die Fuge. Die ganze Ziegelmauer, die ich vorher gereinigt habe ist wieder total versaut. Und den Mörtel antrocknen lassen vor dem Entfernen. Ich habs immer gleich gemacht und dann fürchterlich drauf rumgeschmiert. Manchmal scheiterts halt an den einfachen Dingen. Vielen Dank, noch mal und ganz liebe Grüße,hatte Olaf aus Sachsen

auf baustellen mal gesehen, dass die Ziegel vorher mit Lehm dünn bestrichen worden, damit er Ziegel nichts aufnimmt, hinterher wieder abwaschen.

Noch ein RatSchwan Planungsgesellschaft mbHDie bisherigen Ratschläge sind schon gar nicht übel, aber ganz konkret:

Die Fugen am besten mit einer Bauklammer vielleicht finden Sie sowas noch mindestens 4 cm tief auskratzen, danach mit scharfem Wasserstrahl spülen.

Scharfer Sand, am besten Quetschsand mit einem Hohlraumanteil von maximal 25% verwenden. Den Hohlraumanteil ermittelt man, indem man auf den Herd getrockneten Sand stinkt! in einen Maßkrug füllt und mit Wasser auffüllt. Vorher und nachher wiegen. Das Differenzgewicht zeigt den Hohlraumanteil unmittelbar an. Meistens ist er zu hoch. Daher Sand mit anderer Körnung zumischen. Die Hohlraumprüfung solange wiederholen, bis es passt.

Sodann Kalkmörtel anmischen: 4 Teile Sand, 1 Teil Kalk. Dem Kalk 10% reines Trassmehl zumischen. Das führt zu zwei wichtigen Punkten: Schlagregensicherheit und Ausblühfreiheit. Immer nur soviel Mörtel anmischen wie man Verarbeiten kann, niemals alten Kalkmörtel wieder aufrühren. Mörtel nur erdfeucht, in der Hand muss er noch bröseln können.

Sodann die Fugen so vornässen, dass das Mauerwerk klatschnass ist. Am besten mit dem Vornässen 2 bis 3 Stunden vor der Verfugarbeit beginnen. Danach mit dem Fugeisen Fugmörtel hineindrücken.

Unter gar keinen Umständen die Fugen glattbügeln, damit würde nämlich das Bindemittel Kalk nach vorne gezogen und eine glasartige Haut bilden.

Stattdessen die Fuge steinbündig mit einem Holzspan abziehen. Danach das ganze mindestens 4 Wochen stehenlassen. Sodann die Fassade wieder gründlich einnässen. Nun kann mit verdünnter Salzsäure, bei Temperaturen über 10Celsius auch mit Ameisensäure oder mit FEFIX der Kalkschleier entfernt werden. Entkalkte Flächen wiederum kräftig nachspülen.

Folgendes unter gar keinen Umständen machen:

Abdichtung der Fugen zwischen Mauerwerk und Fachwerk

Lassen Sie sich keinerlei Bauchemie aufschwätzen. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn Sie einzelne Backsteine ums Verrecken nicht sauber bekommen, stellen Sie sich aus einem alten Backstein Ziegelmehl her. Das vermischen Sie mit FIXATIV der Firma Keim, damit können Sie die Backsteine Stück für Stück anstreichen. Vorher aber ausprobieren.
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