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München, 2. November 2005 Obwohl ein wenig in die Jahre gekommen, ist der S Type der wohl Aufrichtigste unter den aktuellen Jaguar Modellen. Die elegante Limousine vermittelt mit der Aura des legendären Mark II die traditionellen Werte der britischen Marke. Trotz Retro Anleihen wirkt er eigenständig und modern. Er kombiniert typisch Jaguar distinguierten Luxus mit einer sportiven Note, ist Edelmann und Athlet zugleich. Obwohl der S Type damit wesentliche Werte der britischen Marke verkörpert, steht er zugleich für eine große Zäsur: Denn bislang wurden die schnurrigen Rassekatzen aus Coventry stets von potenten Benzinmotoren angetrieben. Doch seit kurzem ist der S Type auch als Diesel erhältlich. Ob der große Tabubruch auch ein großer Durchbruch ist, klärt unser Test vom S Type 2.7 D mit Automatikgetriebe.

Kraft aus dem Keller

Eines gleich vorweg: Die Kombination aus S Type und Dieselmotor ist gelungen. Der moderne 2,7 Liter V6 ist druckvoll, drehfreudig und bietet zudem ein beachtliches Maß an Kultiviertheit. Von außen hört man zwar dieseltypisches Nageln, die Insassen bleiben jedoch selbst bis zur Höchstdrehzahl davon verschont. Außerdem beeindruckt die geschmeidige Dieselkatze mit beachtlicher Sprungkraft: Dank der 207 PS schiebt die beleibte Limousine ordentlich voran. Dafür sorgt unter anderem das üppige Drehmoment von 435 Newtonmetern, das bereits bei 1.900 Umdrehungen anliegt. Zum Vergleich: Der Audi A6 mit 2.7 TDI bringt es auf 380 Newtonmeter, der größere Dreiliter V6 im Mercedes E 280 CDI wuchtet 440 Newtonmeter an die Hinterräder. Trotz guter Leistung erreicht der S Type bei den Fahrleistungen in seinem Segment keine Spitzenwerte: 8,6 Sekunden benötigt die über 1,7 Tonnen wiegende Großkatze für den Sprung auf Tempo 100 und wird maximal 227 km/h schnell. Während der spritzige V6 Diesel auf Gasebefehle spontan anspricht, braucht der Wandler jedoch etwas Zeit, die vehemente Kraft in Vortrieb umzusetzen. Dennoch harmoniert die Sechsgang Automatik in angenehmer Weise mit dem Antrieb. Trotz der kleinen Gedenksekunde beim Wechsel von Teillast auf Volllast ist die Beschleunigung gleichmäßig und nervt der doppelt aufgeladene Diesel nicht mit einem Turboloch. Selbst bei forciertem Autobahntempo begnügt sich der Diesel mit zehn Litern auf 100 Kilometer. Im Bereich der Wohlfühl Drehzahlen zwischen 2.000 und 3.000 Umdrehungen lässt er sich recht Sprit sparend fahren. Bei 130 Tempo begnügt sich der Luxus Liner mit 8,5 Litern auf 100 Kilometer. Nach rund 3.000 Testkilometern haben wir einen Durchschnittsverbrauch von 9,2 Litern ermittelt. Für diesen Einsatzzweck qualifiziert ihn auch sein komfortabler Innenraum, der zudem mit Jaguar typischem Ambiente erfreut: Unser gut ausgestatteter Testwagen verwöhnte mit weißem Leder, viel Holz, hochwertigen Kunststoffen und Metall Applikationen. In der Mittelkonsole wirken jedoch die Schalter zum Teil willkürlich verstreut. Die neue bersichtlichkeit bei Jaguar wird erst ab März 2006 in der nächsten XK Generation einkehren. Ebenfalls nicht mehr zeitgemäß ist das Ford Zündschloss, das sich unter anderem auch im Lieferwagen Transit wiederfindet. Hinten sind Knie und Kopffreiheit jedoch nur ausreichend. Das Platzangebot für Gepäck ist angesichts der Länge von 4,90 Meter bescheiden: Nur 400 Liter passen in den Kofferraum. Das sind 120 Liter weniger als im 5er BMW und 140 Liter weniger als in der Mercedes E Klasse. Immerhin hat die Rassekatze auch Sinn fürs Praktische: Die hintere Sitzbank ist im Verhältnis 60 zu 40 geteilt umlegbar und bietet somit die Möglichkeit zum Transport auch längerer Gegenstände.

Fahrwerk mit sportlicher Abstimmung

Besonders beeindrucken kann das Schwergewicht mit seinem exzellenten Handling. Mit einer unvermuteten, fast spielerischen Leichtigkeit lässt sich der S Type durch schnelle Kurven scheuchen. Wird der Kurvenradius etwas enger als bei der Einfahrt angedacht, muss man das Lenkrad einfach weiter rumdrehen. Die Großkatze schmiegt sich selbst bei hoher Geschwindigkeit in engen Radien so elegant wie ein Schmusekater um das Bein eines Menschen. Reifenquietschen? Unter oder bersteuern? Fehlanzeige. Vorder wie Hinterwagen folgen den Richtungsbefehlen der sehr exakten und verbindlichen Lenkung in souveräner Weise. Sollte es doch mal etwas eng werden, sorgen ESP und gut dosierbare ABS Bremsen für zusätzliche Sicherheitsreserven. Sicherlich dürfte hierzu die Kombination aus Sportfahrwerk und den schicken 18 Zoll Leichtmetallfelgen mit 245er Reifen von Pirelli verhelfen. Letztere krallen sich heftig in den Asphalt und sorgen für eine satte Straßenlage. Dafür muss man Nachteile beim Komfort hinnehmen. Etwas sänftenartiger dürfte der edle Brite schon noch über Kopfsteinpflaster gleiten. Doch auf unebenen Strecken wird es polterig. Wer jedoch dynamische Eigenschaften bevorzugt, ist mit dieser Fahrwerkseinstellung sehr gut beraten.
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