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Vor eineinhalb Jahren kam Anthony DiLeo von der Temple University zu den GIESSEN 46ers. Der Guard und ehemalige deutsche U20 Nationalspieler entwickelte sich in seiner ersten ProA Saison schnell zu einem der Publikumslieblinge. Viel Energie und knallharte Defense zeichneten sein Spiel aus, das mit einer Vertragsverlängerung schon zu Beginn der Rückrunde belohnt wurde. Seit dieser Saison ist der Deutsch Amerikaner auch Kapitän des aktuellen ProA Zweiten.

Court Review traf sich diese Woche mit dem 24 Jährigen, um über die aktuelle Saison, denSpieler TJ DiLeo und seine Ziele zu sprechen.

Insgesamt bin ich bislang zufrieden. Es entwickelt sich alles gut. Wir haben nicht so stark begonnen, was aber in der Natur der Sache liegt, wenn so viele neue Spieler zusammenkommen. Aber dann wurden wir in jedem Spiel besser, lernten uns besser kennen und begannen als Team zu spielen. Außerdem verteidigen wir gut. Ich glaube, dass wir wirklich eine Einheit werden, und ich bin zufrieden bisher.

Wenn du ein Spiel noch einmal spielen könntest, welches würdest du dir aussuchen?

Das müssen natürlich das Leverkusen und das Würzburg Spiel sein. Das Leverkusen Spiel lief nicht gut. Wir haben da nicht gut gespielt. Gegen Würzburg war das Ende nicht gut. Wir haben die meiste Zeit richtig gut gespielt. Hätten wir nur ein paar kleine Dinge besser gemacht, hätten wir das Spiel gewonnen. Aber es war nur die erste Hälfte der Saison. Wir haben jetzt gegen beide Teams noch eine zweite Chance.

Wie geht ihr mit Niederlagen wie der angesprochenen in Leverkusen um?

Das Leverkusen Spiel mussten wir ganz schnell aus unseren Gedanken bekommen. Wir haben am Freitag in Leverkusen gespielt und am Sonntag schon in Jena. Es war eine harte Niederlage; es war hart, wie wir verloren haben. Aber wir mussten das schnell aus den Köpfen kriegen und uns aufs nächste Spiel konzentrieren. Es ist aber noch schwieriger, wenn eine ganze Woche vor dem nächsten Spiel liegt. So mussten wir uns schnell auf den nächsten Gegner konzentrieren.

Das Spiel in Jena nur zwei Tage später habt ihr dann in der Overtime gewonnen. War das ein sehr wichtiger Sieg für euch als Team, der Einfluss auf den Rest der Saison hatte?

Ja, ich denke schon. Jena ist ein gutes Basketballteam. Es war ein schweres Spiel, das in die Overtime ging und bei dem es sogar auf den letzten Wurf ankam. Uns gab der Sieg durchaus das nötige Selbstvertrauen für die weitere Saison.

Letztes Jahr war das Team sehr jung, dieses Jahr ist viel Erfahrung dabei. Kann man sagen, welches Team mehr Spaß macht oder ob man überhaupt Unterschiede merkt?

Solange man gewinnt, macht es Spaß! Wir hatten letztes Jahr einiges an Erfolg und wir haben bislang auch dieses Jahr einige Erfolge. Solange man gewinnt, macht es Spaß; egal ob jung oder alt. Jeder meiner Mitspieler hier war ein toller Typ. Ich habe es genossen, mit all diesen Teamkollegen zu spielen. Wenn es gut läuft, ist das klasse. Dafür spielt man.

Das Spiel in Gotha war für den Fan ein echtes Highlight mit der dramatischen Wende zum Ende. Wie sieht man als Spieler das Spiel im Nachhinein?

Es war ein Spiel, bei dem es richtig Spaß gemacht hat zu spielen. Vor allem in dieser Umgebung. Du fährst zu einem der besten Teams der Liga und spielst vor dessen Zuschauern. Es war ein harter Kampf. Kein Team kam in seinen Rhythmus und beide haben richtig starke Defense gespielt. Es war ein richtiges Low Scoring Spiel. Dieser hart erkämpfte Sieg war sicher eines der Schlüsselspiele für uns.

In der Weihnachtspause kam mit Aaron Hawley ein neuer Spieler hinzu. In Chemnitz konnte er noch nicht eingesetzt werden. Wie sind deine ersten Eindrücke von ihm?

Aaron ist ein guter Schütze und ein smarter Basketballspieler, der aus einem guten Programm kommt. Allgemein ist er ein toller Typ, der richtig gut ins Team passt. Man merkt das im Training und das ist wichtig, wenn zur Hälfte der Saison ein neuer Spieler kommt. Auch außerhalb kommen wir alle super mit ihm zurecht. Es ist bisher echt gut und ich glaube, er kann uns richtig weiterhelfen.

Seit dem letzten Spieltag steht ihr wieder auf Platz 2 in der ProA. Wie siehst du eure Aussichten für den Rest der Saison? Was ist das Ziel in der Mannschaft?

Wir nehmen uns erstmal Spiel für Spiel vor. Aktuell liegt der Fokus auf Kirchheim. Allgemein wollen wir die Saison so gut abschließen wie wir können. Wir wollen die beste Playoff Position rausholen, die möglich ist, und dann ist das Ziel, natürlich auch zur Meisterschaft zu kommen. Aber das ist noch weit weg und wir betrachten Spiel für Spiel, um eine gute Ausgangslage zu bekommen.

Wie glücklich bist du mit deiner Saison bisher?

Ich bin sehr zufrieden. Ich glaube, es läuft ganz gut. Die letzten zwei, drei Spiele kam ich etwas aus dem Tritt, aber das macht mir wenige Sorgen. Das Team hat gut gespielt. Meine Rolle hat sich im Vergleich zum letzten Jahr auch etwas geändert: Ich bin jetzt mehr Leader, zudem auch Kapitän. Soweit bin ich echt zufrieden mit allem. Ich habe wieder super Teamkollegen; das ist echt einfach auf dem Feld mit ihnen. Alle wissen, wie man Basketball spielt. Wir haben uns als Team gefunden, dann ist es einfach, wenn du weißt, dass deine Mitspieler dich suchen und du sie suchen kannst.

Du hast über deine aktuelle Rolle gesprochen. Guckt man aufs College, da hattest du noch eine andere Rolle. In deinem Senior Jahr hast du nur 2.99 PPG und 1.8 APG aufgelegt. Welche Rolle hattest du dort?

Meine Rolle dort war, das Team in die Offense zu bringen und die Systeme zu beginnen. Außerdem habe ich meistens den besten Spieler des Gegners verteidigt und versucht diesen auszuschalten. Wir hatten richtig gute Playmaker, die eine Menge für uns getan haben. Das hat sich natürlich gewandelt, als ich hierherkam. Ich muss mehr Spielmacher sein, öfter das Pick and Roll spielen und bekomme viel mehr Schüsse. Das hängt auch mit der kürzeren Shotclock (Anm. d. Red.: 24 statt 35 Sekunden am College) zusammen. Es gibt allgemein mehr Würfe, also bekommst du auch mehr Würfe. Ich mag diese Rolle ebenso.

Ihr spielt dieses Jahr häufig mit 3 potentiellen Point Guards gleichzeitig auf dem Feld. Du kannst dann ja von 1 3 alles abdecken. Welche Position ist deine liebste?

Ich mag es, als Combo Guard zwischen der 1 und 2 zu spielen, kann aber auch auf der 3 spielen. Als Guard spielst du öfter mit dem Ball in der Hand und musst das Pick and Roll spielen. Ich mag die Möglichkeit, im Pick and Roll Situationen für meine Mitspieler zu kreieren. Du musst versuchen, eine gute Offense zu starten, die Verteidigung richtig zu lesen, und wenn dann das Spacing gut ist, bekommen alle freie Würfe. Es macht bei unserer Art zu spielen also keinen großen Unterschied, ob man als 1, 2 oder 3 spielt. Das gefällt mir.

Was siehst du noch als deine größte Schwäche auf dem Feld? An welcher Fähigkeit oder Eigenschaft arbeitest du momentan am meisten?

Ich glaube die größte Sache ist mein Selbstvertrauen. Daran arbeite ich. Manchmal ist mein Wurf etwas streaky“. Die letzten zwei, drei Spiele vor der Weihnachtspause habe ich nicht gut geworfen. Davor dagegen habe ich sogar richtig gut geschossen, da fehlt mir etwas die Beständigkeit. Ich versuche aber, immer alles zu geben auf dem Feld, das Spiel so gut zu beeinflussen, wie ich kann, und ein guter Mitspieler zu sein. Ich bin nicht so besorgt darüber, es kommt und geht. Ich versuche das zu machen, was der Coach von mir verlangt.

Ich habe neulich den Vergleich von Dir mit Quantez Robertson gelesen. Würdest du dich als ähnlichen Spielertyp ansehen?

Er ist deutlich athletischer als ich (lacht). Aber es ist schön, dass das jemand über mich sagt. Er reboundet wirklich gut für einen Guard. Er forciert nichts und macht genau das, was er kann. Es ist wirklich schön, diesen Vergleich zu hören. Ich wäre froh, wenn ich mal ein so guter Spieler werde wie er.

Du bist jetzt anderthalb Jahre in Gießen, wurdest in Deutschland geboren. Wie sehr ist Deutschland bzw. Gießen Heimat für dich?
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